Begleitung Sterbender

Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn des Lebens und des Sterbens? Die Theodizeefrage: Warum lässt Gott solches Leid zu? oder, biblisch ausgedrückt: Kann dieser Kelch nicht an mir vorüber gehen? Wie gehe ich mit Brüchen im Leben um? Wo bleibe ich mit Schuld? Wo finde ich halt und Geborgenheit?

Die seelsorgerliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen bedeutet zunächst, solchen Fragen, der Unruhe und dem Hinundhergerissensein überhaupt Raum zu geben und Ausdrucksmöglichkeiten zu eröffnen.

Dieses geschieht im Rahmen der Pflegeeinsätze durch die Bezugspflegefachkraft und auf Wunsch des Pflegebedürftigen unter Einbeziehung eines Seelsorgers und / oder eines ambulanten Hospizdienstes. Des Weiteren gibt es ein spezielles Versorgungsprogramm für Sterbende und deren Bezugspersonen. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativklienten so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Dir SAPV ist ein Zusammenschluss von Pflegediensten, Palliativärzten, Hospizdiensten und Hospiz in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten, Seelsorgern und weitere psychosozialer und therapeutischer Berufsgruppen.